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Stadt Coswig/Anhalt  

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Technologie

Der Abwasserverband Coswig/Anhalt betreibt die Zentralkläranlage Coswig (Anhalt). Dabei werden die Abwässer von den Ortschaften der Stadt Coswig (Anhalt) sowie von dem Ortsteil Griebo der Lutherstadt Wittenberg über ein Kanalsystem zur Kläranlage Coswig (Anhalt) transportiert.
Der Transport erfolgt innerhalb der Ortschaften mittels Freigefällekanalsystem. Die Überleitungen von
einzelnen Ortschaften zur Zentralkläranlage Coswig (Anhalt) werden durch Pumpwerke gewährleistet.

 

Kläranlage Coswig (Anhalt)

In der Kläranlage Coswig (Anhalt), welche in der ersten Baustufe für 20.000 Einwohnergleichwerte dimensioniert wurde, wird das Abwasser zunächst über einen maschinell betriebenen Rechen mechanisch vorgereinigt. Grobe Inhaltsstoffe werden hier entfernt.
Der Abwasserstrom durchläuft anschließend einen belüfteten Sand- und Fettfang, wo die Trennung von den Stoffen Sand und Fett erfolgt.
 
  In einem sich anschließenden Belebungsverfahren wird der in natürlichen Gewässern ablaufende Selbstreinigungsprozess in einer technischen Umsetzung nachempfunden.
Träger des biologischen Reinigungsprozesses sind Mikroorganismen, die sich in dieser Belebungsstufe, als sogenannter Belebtschlamm, entwickeln.
Über die Steuerung der Sauerstoffzufuhr werden die Abbauprozesse optimiert.
Zur weitergehenden Abwasserreinigung werden dann physikalisch-chemisch Verfahren oder erweiterte bzw. abgewandelte biologische Verfahren zur gezielten Eliminierung der anorganischen Stickstoff- und Phosphorverbindungen eingesetzt.
Die Trennung von Belebtschlamm und gereinigtem Abwasser erfolgt in der sogenannten Nachklärung, von welcher das gereinigte Abwasser in den Vorfluter „Elbe“ geleitet wird.
Der anfallende Überschussschlamm wird dann über Vererdungsbeete durch Sonne und Wind getrocknet.
Kläranlage Senst

Die Kläranlage Senst entsorgt das Abwasser der gesamten Gemeinde Senst in ähnlicher Technologie wie die Kläranlage Coswig (Anhalt).
Als Besonderheit wird der hier entstehende Belebtschlamm in einem Schilfbeet zur Vererdung gebracht. Hierdurch wird eine deutliche Volumenreduzierung des anfallenden Klärschlamms erreicht.
 

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